Bernhard Sauer – Historiker
(Schwerpunkt: Frühgeschichte des Nationalsozialismus)

 

Buchbild Fememorde

ISBN 3-936411-06-9
360 Seiten
Bernhard Sauer

>>> Bestellung
(als CD für 10,- Euro)

 

Schwarze Reichswehr und Fememorde
Eine Milieustudie zum Rechtsradikalismus in der Weimarer Republik

Die Schwarze Reichswehr war die wohl geheimnisvollste rechtsradikale Organisation nach dem Ersten Weltkrieg, zugleich eine der wichtigsten Vorläuferorganisationen der NSDAP in Norddeutschland. Viele berüchtigte Nationalsozialisten hatten in der Schwarzen Reichswehr ihre politische Karriere begonnen. Bekannt geworden ist sie durch den Küstriner Putsch und zahlreiche in ihren Reihen begangene Fememorde, die später in spektakulären Prozessen geahndet wurden. Bernhard Sauer zeichnet die Geschichte der Gruppe, die mit einem "Marsch auf Berlin" die Regierung stürzen und eine Militärdiktatur errichten wollte, anhand von kriminalpolizeilichen Ermittlungen, Gerichtsakten und biografischen Berichten nach. (Metropol  Verlag)


Download hier
(Auszug: Einleitung + 1.Kapitel)


ISBN 978-3-428-13942-2
Bernhard Sauer

>>> Bestellmöglichkeit


 

"Nie wird das Deutsche Volk seinen Führer im Stiche lassen" Abituraufsätze im Dritten Reich.

Abituraufsätze aus der Zeit des Dritten Reiches sind in starkem Maße politisiert.
Alle wesentlichen Themen im Nationalsozialismus werden in ihnen angesprochen. Sie geben somit nicht nur Einblicke in den Schulalltag, sondern auch Auskunft über die allgemeinen Ziele des Nationalsozialismus und die Art und Weise, wie diese vermittelt wurden. 1928 hatte Hitler erklärt: „An sich hat die nationalsozialistische Bewegung das deutsche Volk dahin zu erziehen, daß es für die Gestaltung seines Lebens den Bluteinsatz nicht scheut.“ Zentrales Thema aller Aufsätze ist dementsprechend der Krieg. Immer wieder ist in ihnen vom Sterben die Rede. In einem Aufsatz heißt es: „Auch auf unser Leben dürfen wir keinerlei Rücksicht nehmen; so lange Menschen denken, war es höchstes Glück eines jeden, für sein Vaterland freudig zu sterben.“ Die „Erziehung zum Sterben“, die Bereitschaft, das eigene Leben zu opfern, war grundlegendes Erziehungsziel und Teil der Kriegsvorbereitung. Bereits in „Mein Kampf“ hatte Hitler gefordert: Schon der Jugend müsse „ein eiserner Grundsatz in die noch bildungsfähigen Köpfe hineingehämmert werden: Wer sein Volk liebt, beweist es einzig durch die Opfer, die er für dieses zu erbringen bereit ist“. Die Abituraufsätze sind bedeutende Zeugnisse dieser Erziehungsarbeit.


Weitere Veröffentlichungen:

  • Die deutschvölkische Freiheitspartei (DvFP) und der Fall Grütte, in: Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 1994 Download hier
  • Vom „Mythos eines ewigen Soldatentums“.  Der Feldzug deutscher Freikorps im Baltikum im Jahre 1919, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ZfG), 43. Jahrgang 1995, Heft 10 Download hier
  • "Die Baltikumer". Arbeitspapiere des Instituts für Internationale Politik und Regionalstudien. Nr.7. Berlin 1995. ISSN 0947-3599
  • Gerhard Roßbach – Hitlers Vertreter für Berlin. Zur Frühgeschichte des Rechtsradikalismus in der Weimarer Republik, in: ZfG 50.Jahrgang 2002, Heft 1 Download hier
  • Zur politischen Haltung der Berliner Sicherheitspolizei in der Weimarer Republik, in: ZfG 53. Jahrgang 2005, Heft 1 Download hier (Hinweis: Die Seitenangabe ist nicht identisch mit der in der ZfG)
  • Die Schwarze Reichswehr, in: AIB, 69. Jahrgang 2005 Link hier
  • Goebbels' „Rabauken“. Zur Geschichte der SA in Berlin-Brandenburg. Erschienen in: Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2006. Download hier
  • „Verräter waren bei uns in Mengen erschossen worden“. Die Fememorde in Oberschlesien 1921, in ZfG 54. Jahrgang 2006, Heft 7/8 Download hier (Hinweis: Die Seitenangabe ist nicht identisch mit der in der ZfG)
  • Freikorps und Antisemitismus in der Frühzeit der Weimarer Republik, in: ZfG 56. Jahrgang 2008, Heft 1 Download hier (Hinweis: Die Seitenangabe ist nicht identisch mit der in der ZfG)
  • Freikorps und Nationalsozialismus, in: AIB, 81. Jahrgang 2008 Link hier
  • Die Schwarze Reichswehr und der geplante Marsch auf Berlin, in: Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2008. Download hier
  • „Auf nach Oberschlesien“. Die Kämpfe der deutschen Freikorps 1921 in Oberschlesien und den anderen ehemaligen deutschen Ostprovinzen, in: ZfG, 58.Jahrgang 2010, Heft 4 Download hier
  • „Das Leben bedeutet Kampf“ Abituraufsätze im „Dritten Reich“ in: „Aus Politik und Zeitgeschichte“. 62.Jahrgang 2012. Herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung Link hier
  • „Nie wird das Deutsche Volk seinen Führer im Stiche lassen“. Abituraufsätze im „Dritten Reich“. Berlin 2012. Verlag Duncker & Humblot. (siehe auch oben) Rezensionen
  • Alte Kämpfer und feste Bande: Kurt Daluege und Herbert Packebusch, in: ZfG, 62.Jahrgang 2014, Heft 12 Download hier
  • Othmar Toifl (1898-1934) - Kurt Dalueges geheimnisvoller Nachrichtenmann. In: ZfG, 64.Jahrgang 2016, Heft 10 Download hier
  • Othmar Toifl als Agent der "Antibolschewistischen Liga" und der Garde-Kavallerie-Schützendivision. In: Geschichte-Wissen, November 2016 Link hier

Emailkontakt unter folgender Adresse (Achtung Bild wegen Spam, bitte händisch übernehmen): 



Impressum, Copyright Bernhard Sauer 2008-2016